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Geodäten – für das Zelten bei besonders ungünstigen Bedingungen

GeodätenDer Begriff Geodät hat ganz unterschiedliche Bedeutungen ist den meisten Menschen aus der Geographie geläufig. Dass es sich dabei auch um eine bestimmte Art von Zelt handeln kann, wissen meistens ausschließlich leidenschaftliche Outdoor- und Trekkingliebhaber. Typisch für ein geodätisches Zelt ist der Kuppelbau, der durch mindestens drei kreuzende Stangen für ausreichend Stabilität sorgt. Durch die runde Form sind Geodäten besonders sturmtauglich und selbst an steilen Hängen sind Aufbau und Verankerung kein Problem. Nachfolgend erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um das spezielle Kuppelzelt und worin der Unterschied zu geläufigeren Zelttypen besteht. Darüber hinaus erfahren Sie welche Hersteller ein sehr gutes Geodät anbieten und wo Sie Ihren neuen Unterschlupf beim Zelten günstig kaufen können.

Geodät Test 2020

Was Geodäten zu besonderen Zelten macht 

GeodätenAuf den ersten Blick unterscheidet sich ein herkömmliches Kuppelzelt kaum von einem Geodät. Bei einem Kuppelzelt kreuzt sich das Gestänge im oberen Zeltbereich lediglich einmal. Der obere Bereich des Stoffes wird bei einem Kuppelzelt für gewöhnlich also von zwei Zeltstangen gehalten. Bei einem Geodät richten mindestens drei Fiberglasstangen das Zelt auf. Die Fläche des Außenzeltes untergliedert sich dadurch in mehrere Abschnitte. Dies hat zur Folge, dass dem Zelt eine deutlich bessere Stabilität verliehen wird und dass ein Geodät selbst sturmartigen Böen ohne Probleme standhält. Sind die Witterungsbedingungen weniger extrem, können Geodäten problemlos als freistehendes Zelt genutzt werden und Sie können auf die Verankerung der Abspannleinen mit Hilfe von Heringen verzichten. 

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Übrigens: Die häufigste Form aus einem Geodät Zelt Test ist die Halbkugel. Durch die stabile Konstruktion können Sie das Zelt selbst an Hängen, im Schnee oder anderen unebenen Gegenden aufstellen. Die halbrunde Form ermöglicht zudem, dass sich die Schneelast bei starkem Schneefall gleichmäßig auf dem Zelt verteilt.

Einsatzgebiete von Geodäten

Wer auf der Suche nach einem praktischen Zelt für kurze Campingtrips bei mäßigen Temperaturen ist, der muss sich nicht unbedingt ein Geodät zulegen. Geodäten wurden für Menschen entwickelt, die die Extreme lieben. Für professionelle Bergsteiger, Abenteurer, Expeditionen in arktische Gebiete oder mehrwöchige Touren in den Wintermonaten sind ein herkömmliches Camping Zelt oder Familienzelt kaum geeignet. Ein Geodät hingegen bringt die nötige Robustheit und Stabilität mit. Gleichzeitig sind Zelte geodätisch ebenfalls als sehr leichte Zelte mit kleinem Packmaß erhältlich und passen in nahezu jeden Trekkingrucksack.

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Die Auswahl in Bezug auf die Größe beschränkt sich bei den meisten Herstellern auf maximal 4 Personen. Die häufigste Form aus einem Geodät Zelt Test ist ein 3 Mann Zelt. Im Allgemeinen sind Geodäten für Expeditionen und Wintercamping in den folgenden Größen erhältlich:

  • Geodät 1 Person
  • Geodät 2 Personen
  • Geodät 3 Personen
  • Geodät 4 Personen 

Viele Hersteller fassen zwei Größenordnungen zusammen und bieten entweder Geodäten für 1-2 Personen oder Geodäten für 3-4 Personen an. Ebenfalls abhängig ist diese Angabe von anderen Aspekten wie der Körpergröße der Reisenden oder der Ausrüstung, die ebenfalls im Zelt verstaut werden soll.

Vor- und Nachteile von Geodäten im Überblick

  • viele Modelle halten auch extremen Wetterbedingungen stand
  • sehr stabile Konstruktion
  • sowohl verankert als auch freistehend nutzbar
  • sehr leichte Modelle erhältlich
  • Schneelasten verteilen sich gleichmäßig auf dem Zelt
  • gehören zur teuersten Zeltgruppe
  • kleinere Innenfläche als bei einem Tunnelzelt
  • die meisten Hersteller bieten ein geodätisches Zelt nur bis zu einer Größe von maximal 4 Personen an

Die besten Geodäten bekannter Marken im Vergleich 

Nicht alle bekannten Outdoormarken stellen auch Geodäten her. Falls Sie eine Tour in arktische Gebiete oder eine sehr lange Expedition planen, sollten Sie stets auf eine namhafte Marke mit langer Erfahrung im Bereich von Trekking, Outdoor und der Konstruktion von Zelten zurückgreifen. Die wichtigsten Kaufkriterien für ein Geodät sind laut den Erfahrungen von einigen Abenteurern:

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Kriterium Erläuterungen
Wassersäule Die so genannte Wassersäule gibt den Wert für die Wasserdichte an. Je höher die angegebene Wassersäule, desto besser ist das Zelt gegen Feuchtigkeit und Regen geschützt. Bei einer einfachen Strandmuschel genügt in der Regel ein Wert von 1000 Millimetern, bei einem Geodät hingegen sollte ein Modell mit einem Mindestwert von 4000 Millimetern ausgewählt werden. Wer eine Bergsteiger- oder Arktistour plant, sogar Werte von 20.000 Millimetern oder höher.
Stabilität Die Stabilität sollte sich nicht nur auf die Zeltstangen an sich beziehen, sondern ebenfalls auf die Stabilität der Konstruktion im Allgemeinen. Zudem sind doppelwandige Zelte tendenziell stabiler als Zelt mit nur einer Wand.
Verwendete Materialien Achten Sie stets darauf, dass hochwertige Materialien verwendet wurden. Wer seinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten möchte, der achtet außerdem auf die Herkunft, die Verarbeitung und die biologische Abbaubarkeit.
Größe Über die Größe sollten Sie sich vor dem Kauf ebenfalls Gedanken machen. Auch wenn Sie alleine unterwegs sind, benötigen Sie unter Umständen auf ein Geodät für 2 Personen, falls Sie Ihre Ausrüstung ebenfalls im Zelt unterbringen möchten. Verteilen Sie Rucksack, Schlafsack, Kocher und co. im Zweifelsfall auf dem Zimmerboden und messen Sie die Fläche mit einem Maßband aus.
Gewicht und Packmaß Ebenfalls wichtig für die Kaufentscheidung können Gewicht und Packmaß sein. Längere Touren müssen in Bezug auf das Equipment lange und detailliert geplant werden, damit kein unnötiges Gewicht getragen werden muss. Auch wenn ein Zelt für 2 Personen mehr Komfort bietet, sind Modelle für 1 Person zumeist ein wenig leichter und lassen sich durch das kleine Packmaß besser in oder an einem Rucksack verstauen.

Ein bestes Geodät oder einen Geodät Testsieger, der alle genannten Kaufkriterien erfüllt, erhalten Sie unter anderem von den nachstehenden Herstellern:

Geodäten gehören zu den teuersten Zelttypen überhaupt. Für Preise von unter 200 Euro ist ein gutes Geodät nur selten erhältlich. Durchschnittlich kostet ein Geodät der genannten Marken zwischen 300 und 400 Euro. Die Lebensdauer eines solchen Zeltes beträgt allerdings mehrere Jahre bis Jahrzehnte.

Geodäten kaufen und sparen: Online Shop statt Direkthandel

Geodäten für extreme Touren sollten Sie immer im Fachhandel kaufen. Falls Sie dennoch den einen oder anderen Euro sparen möchten, gehen die Empfehlungen klar zu einem Onlineanbieter, welcher sich auf die Bereiche Outdoor, Trekking oder Bergsteigen spezialisiert hat. Im Gegensatz zum Direkthändler sind die Angebote vielfältiger, wodurch Sie zwischen verschiedenen Herstellern und Modellen auswählen können. Mit einem Preisvergleich und freiem Versand lassen sich durch das Bestellen in einem versierten Online Shop trotz relativ hoher Anschaffungskosten für ein Geodät einige Euros sparen. Nutzen Sie zudem die Testberichte und Bewertungen der Produkte, um sicherzugehen, dass das neue Geodät perfekt auf die Bedürfnisse Ihrer geplanten Tour angepasst ist. 

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